{"id":14121,"date":"2017-05-31T11:21:05","date_gmt":"2017-05-31T09:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albverein-bergatreute.de\/ortsgruppe\/?p=14121"},"modified":"2017-06-22T11:25:50","modified_gmt":"2017-06-22T09:25:50","slug":"bericht-zu-pilgerwanderung-2017-von-freiburg-nach-weil-am-rhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albverein-bergatreute.de\/ortsgruppe\/2017\/05\/31\/bericht-zu-pilgerwanderung-2017-von-freiburg-nach-weil-am-rhein\/","title":{"rendered":"Bericht zu Pilgerwanderung 2017 von Freiburg nach Weil am Rhein"},"content":{"rendered":"<p>Am Morgen von Christi Himmelfahrt machten sich bei bestem Wetter 13 Pilger des Schw\u00e4bischen Albvereins Ortsgruppe Bergatreute auf den Weg zum 2. Abschnitt des Himmelreich Jakobusweg von Freiburg &#8211; Schallstadt nach Weil am Rhein.<br \/>\nAuf der Zugfahrt kam in Basel noch Jutta aus der Schweiz zu uns dazu. Nach fast vierst\u00fcndiger Fahrt im \u00fcberf\u00fcllten Zug (wegen des \u201eGutedel Weinfestes\u201c in Staufen) erreichten wir den Ausgangsort Schallstadt, von wo aus wir sofort unseren Pilgerweg begannen.<br \/>\nNach kurzem Anstieg auf den idyllischen Weinberg Batzenberg, Deutschlands gr\u00f6\u00dfter zusammenh\u00e4ngender Weinberg mit ca. 380 ha Gr\u00f6\u00dfe, erteilte uns unser Wanderf\u00fchrer und geistlicher Begleiter Wolfgang Schmid im Rahmen einer kurzen Andacht am Steinhauer Kreuz den Pilgersegen.<br \/>\n\u00dcber Kirchhofen, wo wir kurz die sp\u00e4tgotische Wallfahrtskirche mit barockem Innenleben \u201eMaria Himmelfahrt\u201c besuchten, wanderten wir entlang dem \u00d6lberg \u00fcber Bolschweil entlang dem Fl\u00fcsschen M\u00f6hlin bei gro\u00dfer Hitze hinauf ins Bildungshaus Kloster St. Ulrich. Allerdings wussten wir da noch nicht, dass die n\u00e4chsten Tage noch hei\u00dfer werden sollten.<br \/>\nBei dem um 17.00 Uhr angesetzten Wortgottesdienst in St. Ulrich versetzte uns der Messner, so dass Claudia uns kurzum im Bildungshaus eine Bibel organisierte, damit wir anstatt einer Kommunionfeier trotzdem noch einen Wortgottesdienst feiern konnten. Passend zum Himmelfahrtstag interpretierte Wolfgang in seiner Predigt das Evangelium entsprechend und fasste es in dem kurzen Statement \u201eIch bin dann mal weg\u201c, zusammen. Der Tag klang in gem\u00fctlicher Runde in der Abendsonne des Klostergartens und sp\u00e4ter im Bildungshaus aus.<br \/>\nAm Freitag wanderten wir \u00fcber den Bettlerpfad durch Wiesen und W\u00e4lder vorbei an einer Lourdesgrotte, wo Betha kurzerhand das Lied \u201eSegne Du Maria\u201c anstimmte und alle kr\u00e4ftig mitsangen. Von dort gelangten wir zur Gotthard Kapelle mit sehr guter Aussicht auf den Batzenberg und das Rheintal. Nach einer kurzen Besinnung in der Kapelle ermunterte uns Wolfgang auf dem weiteren Abschnitt still meditativ zu gehen. Der Weg f\u00fchrte uns an der beeindruckenden Ruine Staufen in die lebhafte Stadt Staufen, wo wir in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone eine kurze Kaffeepause machten.<br \/>\nStaufen wurde durch Gel\u00e4ndeanhebungen, verursacht durch Tiefbohrungen und den damit entstandenen Rissen und Sch\u00e4den in vielen Geb\u00e4uden sehr bekannt. Vor Ort sind die Sch\u00e4den noch eindrucksvoller als im Fernsehen.<br \/>\nWeiter ging es in der Mittagshitze \u00fcber Grunen in die Weinberge von Ballrechten. An einem wundersch\u00f6nen Aussichtspunkt mit Blick ins Rheintal und die Vogesen machten wir unter schattenspendenden B\u00e4umen ein Picknick.<br \/>\nAm Nachmittag umrundeten wir den Castellberg und erreichten sp\u00e4ter Sulzberg. Der Weg verlief weiter auf und ab in den Weinbergen und so gelangten wir nach Britzingen. Bei \u201eLotte\u201c haben wir eine verdiente kurze Pause eingelegt bevor wir die restlichen Kilometer nach M\u00fcllheim zu unserer Unterkunft gewandert sind. Nach einem guten Abendessen in der historischen Lindenhof Sch\u00e4nke gab es bei Luzzi noch eine Schlafzimmerparty mit dem \u00f6rtlich angebauten Gutedel.<br \/>\nEin liebevoll angerichtetes und reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fccksbuffett \u00fcberraschte uns am n\u00e4chsten Morgen und wir haben kr\u00e4ftig zugelangt.<br \/>\nDie Tagesetappe am Samstag f\u00fchrte \u00fcber den Aussichtspunkt \u201eLuginsland\u201c \u00fcber die Auggener Weinberge nach Schliengen und weiter nach Bad Bellingen. Nach einer kurzen Einkehr im H\u00f6henrestaurant gelangten wir \u00fcber eine alte R\u00f6merstra\u00dfe vorbei am Gewann Himmelreich zur Wallfahrtskapelle \u201eMaria H\u00fcgel\u201c. Dort hielten wir eine Maiandacht und Kl\u00e4rle sang das Lied \u2013 Meine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn. Auch hier war eine tolle Aussicht \u00fcber den Rhein in Richtung Vogesen. Weiter ging es entlang eines Golfplatzes weiter durch die Weinberge des Markgr\u00e4flerlandes. Trotz strammen Schrittes verpassten wir den Zug in Kleinkrems der uns zur\u00fcck nach M\u00fcllheim bringen sollte. Da der Bahnhof direkt neben dem Friedhof lag, konnten wir dort unsere Wasserflaschen f\u00fcllen und auf gem\u00fctlichen B\u00e4nken uns von unserem Tagesmarsch erholen bis der Zug dann endlich auch noch mit 20- min\u00fctiger Versp\u00e4tung kam.<br \/>\nAuf dem Weg vom Bahnhof M\u00fcllheim zur Pension Krauss kamen wir zuf\u00e4llig an einer Pizzeria mit gro\u00dfem Biergarten vorbei in dem wir spontan Platz nahmen. Der erste Schluck vom kalten Bier war eine Wohltat. Die Spaghetti, Riesenpizzen und Salate waren eine gute Grundlage f\u00fcr den Abschlussabend im Garten unserer Pension.<br \/>\nDie Wirtin hat f\u00fcr uns einige Flaschen Gutedel und Wasser gek\u00fchlt, so dass wir den \u201eVon der Sonne verw\u00f6hnten Wein\u201c (\u00fcber 2100 Sonnenstunden im Jahr lt. Wikipedia) in der lauen Abendluft genie\u00dfen konnten.<br \/>\nHans bedankte sich im Namen der ganzen Gruppe in netter Art bei den beiden Wanderf\u00fchrern Wolfgang Schmid und Rudi K\u00fcble f\u00fcr die umfangreiche Vorbereitung, Organisation der Unterk\u00fcnfte und den Buchungen von Bahn und Bus. Ein Blick in Karte und Smartphone App der beiden f\u00fchrte uns auch immer auf den richtigen Wegen. Besonders hob er die geistlichen Impulse, Gedanken, F\u00fcrbitten und Segensgebete von Wolfgang hervor. Auch bei Kl\u00e4rle bedankte er sich f\u00fcr Ihren Sologesang in den verschiedenen Kapellen. Allen drei \u00fcberreichte er ein kleines Pr\u00e4sent der Gruppe.<br \/>\nAm Sonntag setzten wir unseren Weg in Effringen-Kirchen fort. \u00dcber das Gewerbegebiet und flache baumlose Wiesen kamen wir in die Kirschenplantagen von Fischingen, wo auch ein paar Kirschen stibitzt wurden. An einem weiteren Aussichtspunkt in den Weinbergen hatten wir noch einen geistlichen Impuls, bevor wir \u00fcber Binzen weiter in das K\u00fcnstlerdorf \u00d6tlingen gelangten. In einem sch\u00f6nen Biergarten machten wir dort Mittagspause.<br \/>\nIn der abschlie\u00dfenden Etappe wanderten wir in der sengenden Hitze weiter \u00fcber Weinberge und Kleing\u00e4rten nach Weil am Rhein. Dort konnten wir p\u00fcnktlich wie geplant unsere Heimreise antreten. In Ravensburg erwarteten uns bereits die Fahrer, die uns zur\u00fcck nach Bergatreute, Baienfurt und Baindt brachten.<br \/>\nHans &amp; Klara Rupp<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.albverein-bergatreute.de\/ortsgruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/06\/Pilger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-14122\" src=\"http:\/\/www.albverein-bergatreute.de\/ortsgruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/06\/Pilger-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"602\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen von Christi Himmelfahrt machten sich bei bestem Wetter 13 Pilger des Schw\u00e4bischen Albvereins Ortsgruppe Bergatreute auf den Weg zum 2. 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