Wanderberichte

Bericht Blümleswanderung 2015

Am Pfingstmontag war trockenes Wetter vorhergesagt. So konnte dem Gelingen der Naturkundlichen Wanderung nichts mehr im Wege  

Am Wegesrand gesehen

Frauenschuh

stehen.Zumal sich Wanderführer Klaus Küble eine versierte Co-Moderatorin zur Seite gestellt hatte. Kirstin Schweizer hat die Wanderung mit vorbereitet und ist im Thema „kulinarisches aus der Natur“ zu Hause.

Um 13:00 Uhr waren 41 Personen am Treffpunkt, um den Nachmittag in der Natur zu verbringen. Nach kurzer Fahrt auf die Ecksteige startete die Erkundung.

Die Tour führte über Tal nach Weißenbronnen, durchs Naturschutzgebiet Tuffsteinbruch, Bainders, Giras und Klösterle zurück zum Aussichtspunkt auf der Ecksteige.

Man konnte es am Ende der Wanderung kaum glauben, dass man für die 4,5 km mehr als drei Stunden unterwegs war! Es gab halt sehr viel zu sehen und zu besprechen. Nicht nur die Highlights wie Helmknabenkraut und Frauenschuh wurden gesehen. Eine nicht mehr feststellbare Anzahl von Blümlein, Kräutern, Hecken, Gebüsche, Bäume und Gräser wurden besprochen. Trotz der großen Schar an Interessierten war noch reichlich Zeit für viele Gespräche und gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Am Aussichtspunkt Ecksteige angekommen macht Klaus Küble seine Ankündigung wahr und bot noch an, für Interessierte die eiszeitliche Entstehungsgeschichte unserer Landschaft zu erläutern. „Nur für Wissbegierige!“ sagte er, „ich habe volles Verständnis, wenn der Gasthof Adler lockt!“ Es ließ sich aber niemand nehmen, bis zum Schluss durchzuhalten. Ein Zuhörer meinte danach: „Du hosch des so lebendig verzählt, ma kennt moine, du wäresch bei de Eiszeit derbei gwäa!“ Wenn das kein Kompliment ist! Aber dann gings endlich zur hochverdienten Einkehr!

Bilder von Lutzi Popa sind hier!

 

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