Klaus hat Urlaub, deshalb, nach längerer Pause, mal wieder eine neue Ausgabe.

Heckenrose (Rosa corymbifera)

Die Heckenrose wird oft verwechselt oder gleichgesetzt mit der Hundsrose, was aber keine Rolle spielt.

Sie ist ein Wildform der Rosen und die Früchte sind die bekannten Hagebutten.

„Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm…..“
Das Männlein mit dem purpurnen Mäntelein ist die Hagebutte.

Die Heckenrose ist weit verbreitet und der Strauch ist, wie bei Rosen zu erwarten, voller Dornen.

Botanisch gesehen hat die Rose allerdings keine Dornen sondern Stacheln, für die, die mal durch Spezialwissen glänzen wollen.

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Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)

Häufig gesehen, selten erkannt, die Acker-Witwenblume

Hier sie man einen Blütenstand vor der Blüte, einen blühenden und einen verblühten mit Samen (ganz links am Bildrand).

Sie gehört nicht, wie man meinen könnte, zu den Korbblütlern wie der Löwenzahn, die Aster oder die Margerite, sondern zu den Kardengewächsen.

Die Witwenblume soll aus den Tränen einer Frau entstanden sein, die sie am Grab ihres Mannes vergoss. Daher der Name.

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Hartriegel (Cornus sanguinea

Der Rote Hartriegel ist ein sehr häufig am Waldrand anzutreffender Strauch.

Er ist eng verwandt mit der vielleicht bekannteren Kornelkirsche.

Der Hartriegel hat, wie der Name schon sagt, ein sehr hartes und zähes Holz, das nur mit größter Mühe gebrochen werden kann.
Es wurde für die Riegel zum verriegeln von Türen und Toren verwendet.

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Es gibt einen Test, den der Autor immer im Kinderzeltlager der Albvereinsjugend Bergatreute als Zaubertrick vorführt.

Wenn man ein Blatt wie im Bild zerreißt, schwebt der untere Teil wie von Zauberhand frei in der Luft. Die Fäden sind kaum zu sehen.

Das ist der vom Autor sogenannte Hartriegeltest.

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Türkenbund (Lilium martagon)

Zum Schluss noch eine Schönheit.

Schon der biblische König Salomo besang die Schönheit der Lilie.

Hier eine heimische Lilie, der Türkenbund.

Die Blüte der Lilie erinnerte die Namensgeber wohl an einen türkischen oder arabischen Turban.

Diese Lilie ist zum Erstaunen des Autors nicht besonders geschützt. Darf also gepflückt werden.
Davon ist allerdings abzuraten. Zum einen wollen sich sicher noch mehr Wanderer an der Schönheit der Pflanze erfreuen, zum anderen hält sie sich eh nicht lang in einer Vase.

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Mit diese Schönheit beenden wir die heutige Tour.

Vielleicht hatten Sie ein wenig Freude beim Betrachten unserer wunderbaren Pflanzenwelt.

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Klaus Küble

  1. Bärbel Roth

    Lieber Klaus,
    deine Beiträge zu den schönen Fotos von den Pflanzen sind – wie immer – sehr interessant. Grazie mille – Bärbel

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